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Warum Huda ein Kopftuch trägt

 

Im Rahmen des Ferienpasses sind wir, Dina Holz und Leanne Diener zwei Tage Kinderreporter bei Doku-zug.ch. Dabei berichten sie über eine Stadtführung der besonderen Art mit Flüchtlingskindern. Sogar ein Journalist aus dem kurdischen Teil des Irans ist dabei, als wir mit den Flüchtlingskindern ins Gespräch kommen. Lesen Sie dazu den angehängten Artikel aus der Zuger Zeitung vom Freitag 14. Juli 2017.

Die Flüchtlingskinder kommen am ersten Montagnachmittag in diesen Sommerferien zu uns ins Dokumentationszentrum. Sie erzählen uns zuerst, wie sie heissen, wie alt sie sind und woher sie kommen. Hendrin ist 13 Jahre alt und kommt aus Mossul im Irak. Er wohnt erst seit zehn Monaten hier, mit seinen Eltern und Geschwistern, und zwar in Steinhausen. Deutsch lernt er aber in Baar. Er kann es schon sehr gut. Die drei Geschwister Huda (15), Anwar (12) und Amjad (6) kommen aus Syrien und wohnen schon seit zwei Jahren in Neuägeri. Zur Schule gehen sie in Oberägeri und Unterägeri. Natnael ist elf Jahre alt und kommt aus Eritrea in Afrika. Er lebt seit anderthalb Jahren in Edlibach. Zuletzt stösst Maria zu uns, sie ist elf Jahre alt, kommt auch aus Syrien und lebt seit anderthalb Jahren in Hünenberg. Alle Kinder sind wegen eines Kriegs aus ihren Heimatländern geflüchtet.

 

Zusammen machen wir eine Stadtführung, wir haben sogar einen Journalisten dabei! Er heisst Halmet Marufi, ist 36 Jahre alt und kommt aus Mahabad im kurdischen Teil des Irans. Er ist Manager einer kurdischen Menschenrechtsorganisation, Lehrer und Journalist. Er spricht sechs Sprachen: Kurdisch, Farsi (diese Sprache spricht man im Iran, in Afghanistan und in Usbekistan), Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch. Wir reden vor allem mit Huda: über ihre Religion, den Islam, und über das Kopftuch, das sie trägt. Und über den Gott, an den sie glaubt. Sie erzählt uns, dass sie mit ihrem Kopftuch ihre Haare vor anderen Männern versteckt und nur ihr zukünftiger Ehemann ihre Haare sehen soll.

 

Minigolf und ein leckeres Eis.

Wir finden es sehr berührend, die Geschichten der Flüchtlingskinder zu hören, und sind froh, dass sie jetzt hier in der Schweiz ein sicheres Leben führen dürfen. Der Nachmittag macht uns viel Spass. Die Kinder sind sehr offen und lachen mit uns. Beim Minigolfspielen geniessen wir alle noch ein sehr leckeres Eis.

Es ist ein schwüler Nachmittag, aber Huda beklagt sich nicht über die warmen und langen Kleider, die sie trägt. Wir haben es auch lustig mit Halmet, unserem Begleiter, und machen mit ihm Witze über ausländische Sprichwörter.

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