Runder Tisch – wozu?

Erfahrungen aus dem Berufsleben einbringen, den Austausch unter Kulturen pflegen und dabei die deutsche Sprache trainieren – das sind Beweggründe, die Andreas Müller als Freiwilligen den Runden Tisch des FRW leiten lassen.

Nach meiner Pensionierung im letzten Jahr suchte ich eine sinnvolle Aufgabe als Freiwilliger. Während meines Berufslebens hatte ich Kontakt mit vielen Nationalitäten in der ganzen Welt, vor allem in Afrika. Deshalb war es naheliegend, mich im Asylbereich zu engagieren. In der Gruppe FRW Interkultureller Dialog habe ich meine Aufgabe gefunden und fühle mich wohl.

Seit letztem Herbst betreue ich den runden Tisch. Mit den Flüchtlingen, die in der deutschen Sprache bereits fortgeschritten sind, treffe ich mich wöchentlich zu einer Diskussionsrunde an einem (meistens) runden Tisch. Es soll keine Schulstunde sein, sondern den Flüchtlingen ermöglichen, ihr Deutsch anzuwenden, aber auch zuzuhören, zu verstehen und zu diskutieren. Unsere Themen sind breit gefächert: von aktuellen Themen aus der Tageszeitung über Anlässe in Zug und Umgebung, Herausforderungen im Alltag, Politik in der Schweiz und im Ausland (z. B. Asylwesen, Abstimmungen, Burka), Sport,

Sprache lässt sich auch vergnüglich bei einem Spiel trainieren.

Umweltschutz bis zum Abfallmerkblatt der Gemeinde. Neben der Anwendung der deutschen Sprache ist es mir wichtig, den Teilnehmern auch Wissen für ihre Integration zu vermitteln. Zur Abwechslung gehört auch ein Spiel wie «Stadt, Land, Fluss» oder «Elfer raus!».

Unsere Runden sind stets sehr lebhaft, und wir lernen alle voneinander. Diese Einsätze befriedigen mich sehr und ein strahlendes «Auf Wiedersehen» ist mir als Lohn mehr als genug.


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